Das Single: Gesellschaftliche Folgen eines Trends by Gerd Grözinger (auth.), Gerd Grözinger (eds.)

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Regionale Modernisierungspolitik in Föderalismus und Zentralismus: Die Beispiele Großbritannien und Deutschland

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Menschenrechtserziehung in der Schule: Ein kognitionspsychologisch orientiertes Konzept für den Politikunterricht

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Sexual Correctness: Die Modernisierung antifeministischer Debatten in den Medien

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H. durch den kriegsbedingten FrauentiberschuB bei den Unverheirateten aller heiratsflihigen Jahrgange und durch die damit verbundene Lebenssituation der alleiniebenden erwerbstiitigen Frauen und alleinerziehenden Mtitter (vgl. Frauenenquete von 1966). Bedingt durch die Lebenssituation dieser unverheirateten Frauen der Nachkriegszeit war die Vorstellung yom AlItagsleben Alleinstehender eng mit der von defizitiiren Lebensbedingungen und Diskriminierungen verbunden (vgl. Kruger, 1990). Von der Normvorstellung des Verheiratetseins ausgehend, waren Unverheiratete somit Personen, die den Wunsch hatten, zu heiraten, Ledige, die noch nicht verheiratet waren, Geschiedene oder Verwitwete, die noch nicht wieder geheiratet hatten.

Wer die Bindung scheut, lebt mit h6herem Risiko. Bei sozialen Verpflichtungen hart for viele Bundesburger der FreizeitspaJ3 auf Die soziale Kiilte kann morgen regieren, wenn wir uns nicht heute iindem. Es wird in Zukunft vielleicht nicht nur die gesetzliche Ptlegeversicherung geben, sondem auch das soziale Pflichtjahr fur Frauen, kommerzielle Agenturen fur die Kinderbetreuung, Kinderkrippen, einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Kindergarten, Ganztagsschulen, Tagesmiitter-Firmen und Nachbarschaftshilfen gegen Bezahlung.

Durch den kriegsbedingten FrauentiberschuB bei den Unverheirateten aller heiratsflihigen Jahrgange und durch die damit verbundene Lebenssituation der alleiniebenden erwerbstiitigen Frauen und alleinerziehenden Mtitter (vgl. Frauenenquete von 1966). Bedingt durch die Lebenssituation dieser unverheirateten Frauen der Nachkriegszeit war die Vorstellung yom AlItagsleben Alleinstehender eng mit der von defizitiiren Lebensbedingungen und Diskriminierungen verbunden (vgl. Kruger, 1990). Von der Normvorstellung des Verheiratetseins ausgehend, waren Unverheiratete somit Personen, die den Wunsch hatten, zu heiraten, Ledige, die noch nicht verheiratet waren, Geschiedene oder Verwitwete, die noch nicht wieder geheiratet hatten.

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