Berufsbiographien im Wandel by Hanns Georg Brose (auth.), Hanns-Georg Brose (eds.)

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Regionale Modernisierungspolitik in Föderalismus und Zentralismus: Die Beispiele Großbritannien und Deutschland

Bisherige Erklärungsansätze zur Modernisierung altindustrieller Regionen legten bestimmte sozio-ökonomische Rahmenbedingungen, z. B. die Branchen- und Unternehmensstruktur, das Vorhandensein einer aktiven öffentlichen Verwaltung, ein funktionierenden Bildungssystem usw. zugrunde. Die politische Verfasstheit wurde weniger berücksichtigt.

Menschenrechtserziehung in der Schule: Ein kognitionspsychologisch orientiertes Konzept für den Politikunterricht

Die Kultusministerkonferenz hat Ende 1980 eine Empfehlung zur Forderung der Menschenrechtserziehung in der Schule herausge geben. Es heiBt darin u. a. : "Eine Erziehung im Hinblick auf die Menschenrechte 5011 den Schuler bef? higen, sich in seinem personlichen und politischen Lebensumkreis fur ihre Realisierung einzusetzen.

Sexual Correctness: Die Modernisierung antifeministischer Debatten in den Medien

Der Diskurs über Sexual Correctness wird in diesem Buch mittels einer Printmedienanalyse als politisch funktionale Konstruktion eines modernisierten Antifeminismus entlarvt. Die Diskurse über Political and Sexual Correctness sind in den 90er Jahren zum kulturellen Allgemeingut geworden. Ausgehend von der those, daß es sich dabei um funktionale Medienkonstrukte handelt, geht die mit diesem Buch vorliegende Diskursanalyse meinungsbildender Printmedien den folgenden zentralen Fragen nach: Handelt es sich bei dem Sexual-Correctness-Diskurs vornehmlich um die "Modernisierung" modify sexistischer Stereotypen?

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Dies gilt unabhangig davon, ob es sich dabei urn jUngere oder altere Facharbeiter dieser Altersgruppe handelt. Ende der 60er Jahre gewinnen somit wieder handfeste Arbeitsplatzgesichtspunkte und Status-quo-Interessen an Bedeutung. Nun werden Weiterbildungsanstrengungen nur noch unternommen, wenn eine Meister- oder Technikerstelle im Einzelfall fest zugesichert wurde oder wenn man sich davon eine Absicherung seiner privilegierten Facharbeiterposition versprechen konnte. Solche Fragen und Befurchtungen waren ohne Zweifel eine Reaktion auf Erfahrungen mit der Rezession 1966/67 und den Folgen der sog.

H. etwa fOr zwei Jahre aus dem Berufsleben ausscheiden und an Tageslehrgangen teilnehmen. Beide Lehrgangsformen wurden praktiziert und meist unmittelbar nach erfolgreichem AbschluB von den Betrieben mit der Obernahme ins Angestelltenverhaltnis honoriert. Ein solcher Berufswechsel wurde zwischen 1956 und 1970 von jedem zweiten Facharbeiter dieser Altersgruppe vollzogen. Bei denen, die in renomierten GroBbetrieben gelernt hatten oder unmittelbar nach der Lehre dorthin gewechselt waren, waren es sogar zwei von drei.

Als "leistungsbezogen" klassifiziert haben. Das sind zum anderen politische Orientierungen, die wir als "nicht-moralisierende" Orientierungen bezeichnet haben. Dagegen fUhrt einer der beiden nicht-beamtentypischen Lebensverlaufe, namlich der mit Selbstandigenherkunft, offensichtlich zu Orientierungen, die bestens in das Klischee des kleinen Beamten passen, namlich zu "arbeitsmoralischen" oder "statusbezogenen" Varianten von Arbeitsorientierungen und zu ressentimentgeladenen, "moralisierenden" politischen Orientierungen (zu den Konstruktionsprinzipien und Inhalten der Orientierungstypologien vgl.

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