Anspielung und Stereotyp: Eine linguistische Untersuchung by Arnold Svensson

By Arnold Svensson

Revision of the author's thesis (doctoral--Hamburg, 1978) initially offered below the identify: Zum Sprachgebrauch der SPD im wirtschaftspolitischen Bereich nach 1945.

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Stereotype" verstehe ich daher als "Anspielungen h6herer Ordnung". Der Rezipient systematisiert in den "Stereotypen" die ihm bekannten "Anspielungen". Von daher erklart sich die "relative Selbstandigkeit" der "Stereotypen", als Selbstandigkeit eines Systems, das wohl aus einer Menge einmaliger historischer XuBerungen erwachst, aber als Systematik dieser XuBerungen, die yom Rezipienten in diesem Zusammenhang als "Anspielungen" verstanden werden, sich gegenfiber den einmaligen historischen XuBerungen verselbstandigt.

Den Begriff "Faschismus". " Was ware in diesem Fall die "allgemeine Bedeutun~' des Begriffs? Ein Semantiker, der gewohnt ist, Begriffen bestimmte universale Begriffsmerkmale zuzuordnen, mU~­ te die Bedeutung angeben als: + neutral, + positiv, + negativ. Ahnliche Schwierigkeiten und WidersprUche wUrden sich bei Begriffen wie "Verstaatlichung", "Demokratie" oder "sozialdemokratisch" ergeben. Wenn bestimmten Begriffen nur bestimmte Begriffsmerkmale zugeordnet werden, kommt nicht mehr zum Ausdruck, war u m diese Begriffsmerkmale auftauchen.

Oftmals gebrauchen wir ein Zitat, weil wir es fUr eine "gelungene" oder eine "bemerkenswerte Formulierung" halten. Beim Zitat besteht weiterhin die besondere Verpflichtung, "wortgetreu" zu zi tieren. Vgl. hierzu z. B. die Bemerkung von Georg BANGEN (1962, 15): "Zweitens muB das Zitat g e n a u sein. " Bei "normaler" Rede handelt der Produzent selbst: er behauptet, fragt, fordert auf, verspricht etc. Der Zitierende weist auf vergangene Handlungen hin. Bei "normaler" Rede fUhrt der Produzent eigene Sprechhandlungen a u s, bei der Sprechhandlung des Zitierens fUhrt er andere Sprechhandlungen a n.

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